Seit 1960 bestehen unter den polnischen und deutschen Schülern gute Beziehungen. Infolge dessen entstand die Idee einer gemeinsamen Schule. Mit der Idee wendete sich der Lehrer und Bürgermeister, Herr Günter Erdmann an das Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern.
Ein Jahr später wurde der Vorschlag der Deutsch-Polnischen Schule in Löcknitz im Policer Lyzeum dargestellt, es wurden auch die ersten Entwürfe von Verträgen vorbereitet. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Schüler sich regelmäßig zu besuchen, um ihre Kontakte zu festigen.
Auch der Landkreis Uecker-Randow, dem heute das Deutsch-Polnische Gymnasium untersteht, unterstützte entschlossen dieses in Mecklenburg Vorpommern einzigartige Schulprojekt. Am 19.12.1994 unterschrieb Herr Helmut Klaus im Sitz der „Pomerania“ im Namen von Kultusministerin, Frau Regina Maquardt ein Dokument, in dem festgelegt wurde, dass im Schuljahr 1995/96 die ersten polnischen Schüler das Gymnasium in Löcknitz besuchen werden. Dies fand am 10.08.1995 statt.

Das Gymnasium in Löcknitz wurde „Deutsch-Polnisches Gymnasium“ genannt. Das Dokument der Namenverleihung überreichte Dr. Arnim Beduhn. An den Festlichkeiten nahmen außer Frau Regina Marquadt auch andere Politiker und Journalisten teil. An diesem Tag begrüßten wir zum ersten Mal in Löcknitz 28 polnische Schüler aus Police.
Sie wurden in die neunten Klassen aufgenommen, um nach 4 Jahren das deutsche Abitur abzulegen.


[29.11.2008]