Erlebnisberichte



Wiedersehen macht Freude

Am 9. Oktober 2017 kamen 7 lettische Schüler, die Deutschlehrerin und der Schulleiter von unserer Partnerschule Limbazi zu uns nach Deutschland, die in deutschen Familien untergebracht wurden. Am Dienstag haben wir mit unseren Gästen ein gemeinsames Frühstück veranstaltet. Danach sind wir zum Löcknitzer Burgturm gewandert, um die lettischen Schüler mit der Geschichte unseres Ortes bekanntzumachen. Den Rest des Tages haben wir im Unterricht verbracht. Einige der Schüler konnten schon ganz gut dem Lehrer folgen. Mit der 7a sind wir am Mittwoch nach Zalesie gefahren und haben uns da mit der ökologischen Landschaft auseinander gesetzt. Uns wurde der Wald mit seinen Bewohnern näher erklärt. Als Nächstes haben wir mit flüssigem Stickstoff experimentiert. Diesen Tag fanden viele Schüler sehr interessant. Ein weiterer Höhepunkt dieses Projektes war der Besuch unserer Hauptstadt Berlin. Dort besuchten wir den Bundestag, trafen unseren Bundespräsidenten Herrn Steinmeier und besichtigten das Holocaust-Mahnmal. Die Freizeit wurden zum Shoppen genutzt. Die 8d war im Berliner Dungeon. Freitag haben alle Schüler und Austauschschüler am Unterricht teilgenommen. In der Lernzeit gab es eine kleine Verabschiedung, in der jeder sich noch einmal bedanken und seine Eindrücke schildern konnte. Am Samstag hatten wir natürlich keine Schule und die Letten haben mit ihren Gastfamilien etwas unternommen. Um 10:10 flogen sie dann wieder nach Lettland und sind auch gut wieder gelandet. Dieses Projekt wurde mitfinanziert vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz.

Hier Frau Mara Lapina mit unserem Bundespräsidenten


 

Erlebnisbericht Lettland…Montag, den 13.10.08 bis Samstag, den 18.10.08

Hallo, ich bin die Paula aus der 10. Klasse und dies ist ein Erlebnisbericht über die Woche, die zwei Lehrer und einige andere Schüler und ich bei lettischen Familien in Limbaží verbracht haben.

Am Montag, den 13.10.08 ging es los, wir kamen abends in Limbaží an. Einige wurden im letzten Jahr schon von lettischen Schülern besucht und freuten sich über das Wiedersehen, doch für mich war es eine ganz neue Situation. Boah, war ich aufgeregt! Meine Familie wohnte in einem Block 10 Minuten von der Schule entfernt, so konnten meine "Schwester" Samanta und ich uns auf dem Weg erstmal ein wenig kennen lernen. Auch die Eltern und der kleine Bruder waren mir von Anfang an sympathisch.
Es war schon abends, und so war ich froh mich nach der langen Reise ins Gastbett kuscheln zu können.
Am nächsten Tag ging es auch schon los. Die Letten mussten leider zur Schule gehen, und wir haben uns die Stadt angesehen. Es war ein bewölkter Tag, doch trotzdem hatten alle gute Laune und man hat sich erstmal über die neuen Familien ausgetauscht. Wir sahen uns Kirchen, eine Ruine, das Rathaus oder so und einiges mehr an.

In Limbaží ist ein wunderschöner See, rundum sumpfiges Land, welches mit Stegen ausgelegt ist. Idyllisch.:)

Die nächsten Tage haben wir uns Riga und Cesis angesehen. Die Gebäude haben mich ein wenig an Danzig erinnert, wo wir letztes Jahr zur Klassenfahrt waren. Wieder ein paar Museen-, und Kirchenbesuche...aber so uninteressant waren sie gar nicht. Vor allem der Tag in der Hauptstadt war super schön und sonnig. 

Wir hatten viel Freizeit, in der wir unter Freunden selbstständig die Städte erkunden konnten. Außerdem lebt seit 2 Monaten dort eine deutsche Austauschschülerin, welche mit uns fahren durfte und die uns noch viel über Bräuche und ihre Erfahrungen dort erzählt hat. Es gibt eine Uhr dort, auf der Werbung von einem sehr bekannten lettischen Süßigkeitenhersteller ist. Sie fungiert als wichtigster und klassischer Blind-date-Treffpunkt. Aber Vor allem die Brücke in Riga mit den vielen Schlössern hat mich begeistert: wenn zwei Menschen in Riga heiraten, schließen sie Schlösser an das Brückengeländer, um den Bund zu verfestigen. Romantisch.:)

Die Stadtbesichtigungen fanden zwar ohne die Letten statt, aber nachmittags haben wir uns oft gemeinsam getroffen, sind an den See oder ins Stammcafè gegangen oder haben uns bei einer anderen "Schwester" zum Pizza backen verabredet. Es war immer sehr lustig! Klar, hatte man am Anfang Angst, dass man sich vielleicht nicht versteht oder keine Themen mehr zum unterhalten findet, aber das war wirklich kein Problem. Hauptsächlich haben wir uns auf Englisch unterhalten, aber auch die misslungenen Versuche etwas auf Lettisch zu Stande zu bringen, waren echt lustig.^^
Einen Abend sind wir auch zusammen nach Tuja ans Meer gefahren und in die Dunkelheit hinein gelaufen.

Manchmal hat man sich auch wieder etwas getrennt, aber ich denke, das ist normal.
Der Freitag war der letzte volle Tag der Reise. Die Woche ist viel zu schnell vergangen. Schade!:) Die ersten zwei Stunden Unterricht waren interessant für uns, da Handyklingeln und zu- spät- kommen nicht beachtet wurde und ein anderes Schüler- Lehrer- Verhältnis besteht, als gewohnt. Außerdem haben wir uns die Bäckerei in Limbaží ansehen dürfen, und das Brot war hammer lecker!

Es war für die lettischen 10- Klässler ein ganz besonderer Tag: sie feierten sozusagen ein Einweihungsfest für die 10.Klasse. Dafür hatten sich die 12. Klassen fiese Aufgaben für eine Ralley ausgedacht, die zum Teil echt eklig waren! Und das alles im Pyjama, auch ein Teil der Aufgaben. Meine Samanta hat sich beim Schulhinweg ganz beschämt unter ihrem Regenschirm versteckt, ist ja auch nicht so typisch im Schlafanzug zur Schule zu gehen. :)

Es hat Allen Spaß gemacht...am Abschlussabend führten die 10er noch in der schönen Aula ein Programm unter dem Motto "the Simpsons" auf. Auch wir mussten uns auf der Bühne vorstellen...und Frau Hauck hat mir 10 Minuten vor dem Auftritt gesagt, dass ich doch mein polnisches Gedicht aufsagen könnte. Mann, war ich aufgeregt...Danach wurde die Schuldisko eröffnet. Wir hatten viel Spaß mit den Spielen, die wir Deutschen vorher nicht kannten.
Selig ging es dann in den letzten Schlaf in Lettland. Und am nächsten Morgen fiel es mir so schwer, mich zu verabschieden. Ich wollte noch gar nicht fahren...aber sie kommen ja nächstes Jahr zu uns, darauf freue ich mich schon!

                                                                                                         Paula


 

Wie macht man aus Biogas und Wind Energie? Ein Projekt der 8. Klassen des EDPG und der 3. Mittelschule Limbazi

Zum dritten Mal verbrachten vier Schüler der 3. Mittelschule Limbazi eine interessante Woche in der Europaschule Deutsch-Polnisches Gymnasium Löcknitz. Sie hatten wie immer die Gelegenheit unsere Schule kennen zu lernen, am Unterricht teilzunehmen und den Alltag der deutschen Schüler in den Gastfamilien zu erleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer hat schon die Gelegenheit, in ein Windrad zu schauen oder sich in der  Leitwarte von ENERTRAG in Dauerthal umzusehen, von der aus Windräder fast in der ganzen Welt gewartet werden? Unsere Schüler konnten genau das im Rahmen dieser Projektwoche erfahren. So lernten sie, wie eine Biogasanlage funktioniert, wie viel Energie mit nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden  und was man alles mit Wasserstoff machen kann, der in einem Hybrid-Kraftwerk entsteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Organisiert hat die Projektwoche in erster Linie Frau Menzel, Klassenleiterin der 8a. Unterstützt wurde sie von Frau Lüdtke, Mitarbeiterin von NAWARO Penkun, Max Wendt, ehemaliger Schüler des DPG und jetzt bei ENERTRAG Dauerthal beschäftigt, Herrn Hettig und Frau Läufer.

 

Zu einem Teil wurde die lettisch-deutsch-polnische Begegnung finanziert von der Stiftung Westöstliche Beziehungen.

Die gemeinnützige Stiftung West-Östliche Begegnungen fördert vielfältige Begegnungen mit den neuen unabhängigen Staaten auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion und den baltischen Staaten, die auf dem Auf- und Ausbau von längerfristigen Partnerschaften und Beziehungen ihrer Bürger dienen. Insgesamt hat sie in den vergangenen 16 Jahren rund 4000 Projekte im Schüler-, Jugend- und Kulturaustausch, als Bürgerbegegnungen und im Rahmen kommunaler Partnerschaften unterstützt und dafür 9,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Im Mittelpunkt der geförderten Maßnahmen stehen die direkten Beziehungen zwischen Menschen aus Deutschland und den genannten Ländern, die als themen- oder projektbezogene Aktivitäten stattfinden.

Januar 2011


 

Lettland?! - Was wollt ihr denn da? 2.11. - 5.11.2010

Lettland!? – Was wollt ihr denn da?

 

Am Dienstag morgen, den 02.22.2010 haben wir uns, vier Schüler unserer Schule sowie Frau Hauck und eine Mutter, schon sehr früh auf den Weg nach Limbazi (Lettland) gemacht.

Dort galt es unsere Partnerschule die 3. Vidusskola Limbazi zu besuchen und kennen zu lernen. Untergebracht waren wir bei sehr gastfreundlichen und netten Familien bzw. Lehrern, die uns einen kleinen Einblick in die lettischen Traditionen haben ließen.

Vormittags war für uns immer ein sehr interessantes Programm geplant, wir sahen Cesis eine kleine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Traditionen, wir besichtigten die Ruine der mittelalterlichen Burganlage und trugen zur Pflege eines Soldatenfriedhofes bei, auf dem deutsche und lettische Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg begraben sind.

Auch besuchten wir die lettische Hauptstadt Riga, mit ihrer mittelalterlichen und z. T. von Deutschen geschaffenen Innenstadt. Ein Museumsbesuch zeigte uns die schwere Geschichte der Letten während der zwei Weltkriege. Auf ihre Unabhängigkeit ist Lettland sehr stolz, das wurde uns bewusst, als wir einen sehr imposanten Friedhof für lettische Freiheitskämpfer betraten und uns seine spezielle Architektur und traditionelle Bedeutung erklärt wurde.

Deutsche und Letten arbeiten auf dem „Deutschen Soldaten Friedhof Beberbeki“ Hand in Hand, um Kriegsschicksale aufzuklären und den Opfern ein angemessene Ruhestätte zu bereiten. Die Erstellung dieses Friedhofes wurde von dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. organisiert, eben dieser Verein stellte uns auch Geld für unsere Reise bereit.

Die Nachmittage verbrachten wir mit unseren Gastfamilien, die sich sehr gut organisierten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. In der Verständigung gab es keine Probleme, es sprachen alle entweder Englisch oder sogar Deutsch.

Am Freitag (05.11.2010) mussten wir uns leider schon wieder von unseren Gastfamilien verabschieden. Der Abschied gilt bis zum nächsten Jahr, dann werden wir unsere Gastgeschwister bei uns aufnehmen.

 

 


 

Zu Besuch bei Freunden in Lettland

Erlebnisbericht Lettland vom 16.10. bis zum 21.10.2016

Endlich in den Gastfamilien angekommen, hatten wir Zeit uns kennen zu lernen und die Gastgeschenke auszutauschen. Am nächsten Morgen in der Schule wurden wir  freundlich vom Schulleiter begrüßt, anschließend haben wir den Deutschunterricht gegeben, in dem wir hauptsächlich unsere Schule mit Hilfe der Homepage vorgestellt haben. Während einer kleinen Pause haben wir mit dem Schulleiter in seinem Büro gesprochen .

Als kleine Belohnung gab es einen Besuch in der Bäckerei, in der wir Mäuschen spielen und von diesem und jenem probieren konnten. Einen Stadtrundgang gab es zum Ende des Tages auch, in dem wir Limbaži besichtigten.

Dienstag die Rigafahrt:Nach einer langen Busfahrt sind wir endlich in Riga angekommen. Hier haben wir einen Bummel durch die schöne Altstadt gemacht. Danach gab es Freizeit, in der wir nochmal selbst Riga auf eigene Faust erkundeten.

Mittwoch der Schockmoment überm Fluss: Nach einer kleinen Tasse warmen Tee haben wir das Shoppingcenter unsicher gemacht. Danach gab es einen langen und verwirrenden Spaziergang durch den Wald, weil wir falsch gelotst worden sind. Nach einer gefühlten Ewigkeit am Ziel angekommen gab es eine kleine Einweisung, wie man den Kletterpark nutzen sollte. Dann fing der Spaß an und wir probierten  alle Elemente aus. So gab es eine Seilbahn über die Gauja (einer blieb mitten über dem Fluss hängen). 

Donnerstag des Lügenbarons:Nachdem wir noch einmal Lehrer waren, ging es zum Museum des Lügenbaron Münchhausen.  Wir konnten uns wie die Adligen kleiden  und die Geschichten des Barons anhören. Anschließend gab es einen Spaziergang zum Meer, mit einem kleinen Lagerfeuer an dem wir ein paar Lettische Wörter gelernt haben. Dann war es leider auch schon Zeit, „Auf wieder sehen“ zusagen, denn am nächsten Tag ging es leider wieder nach Hause. 

  

 Lukas Dominik Kretschmer


[09.11.2017]