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16.11.2010

Lettland?! - Was wollt ihr denn da?

 

Lettland!? – Was wollt ihr denn da?

 

Am Dienstagmorgen, dem 02.11.2010 haben wir uns, vier Schüler unserer Schule (Vivienne Schwarz, Jonas Ohlrich, Alban Gonzalez-Moya, Luise Grunwald) sowie Frau Hauck und eine Mutter, schon sehr früh auf den Weg nach Limbazi (Lettland) gemacht.

Dort galt es unsere Partnerschule, die 3. Vidusskola Limbazi, zu besuchen und kennen zu lernen. Untergebracht waren wir bei sehr gastfreundlichen und netten Familien bzw. Lehrern, die uns einen kleinen Einblick in die lettischen Traditionen haben ließen.

Vormittags war für uns immer ein sehr interessantes Programm geplant, wir sahen Cesis, eine kleine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Traditionen, wir besichtigten die Ruine der mittelalterlichen Burganlage und trugen zur Pflege eines Soldatenfriedhofes bei, auf dem deutsche und lettische Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg begraben sind.

Auch besuchten wir die lettische Hauptstadt Riga, mit ihrer mittelalterlichen und z. T. von Deutschen geschaffenen Innenstadt. Ein Museumsbesuch zeigte uns die schwere Geschichte der Letten während der zwei Weltkriege. Auf ihre Unabhängigkeit ist Lettland sehr stolz, das wurde uns bewusst, als wir einen sehr imposanten Friedhof für lettische Freiheitskämpfer betraten und uns seine spezielle Architektur und traditionelle Bedeutung erklärt wurde.

Deutsche und Letten arbeiten auf dem „Deutschen Soldaten Friedhof Beberbeki“ Hand in Hand, um Kriegsschicksale aufzuklären und den Opfern eine angemessene Ruhestätte zu bereiten. Die Erstellung dieses Friedhofes wurde von dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. organisiert, eben dieser Verein stellte uns auch einen Teil des Geld für unsere Reise bereit.

Die Nachmittage verbrachten wir mit unseren Gastfamilien, die sich sehr gut organisierten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. In der Verständigung gab es keine Probleme, es sprachen alle entweder Englisch oder sogar Deutsch.

Am Freitag (05.11.2010) mussten wir uns leider schon wieder von unseren Gastfamilien verabschieden. Der Abschied gilt bis zum nächsten Jahr, dann werden wir unsere Gastgeschwister bei uns aufnehmen.

 

Luise Grunwald