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13.11.2006

Pasewalk unter der Lupe

Am 19. Oktober ergab sich in der Pasewalker Oststadt ein merkwürdiges Bild, 70 angehende Abiturienten und Abiturientinnen des Deutsch-Polnischen Gymnasiums in Löcknitz starteten eine Exkursion durch Pasewalk. Von O – wie Oststadt bis Z – wie Zentrum erläuterte Herr Erwin Holznagel, Mitarbeiter im Sanierungsbüro Pasewalk, interessante Tatsachen und Fakten zur Stadtentwicklung. Die Gruppe begann ihren Rundgang in der Oststadt, wo bereits erste Erfolge des Stadtentwicklungsprogramms sichtbar geworden sind. Die Attraktivität dieses Stadtteils zu erhöhen, ist eines der Hauptziele dieses Konzeptes. Der Oststadtpark soll gestalterische Akzente in diesem, vom Image benachteiligtem Wohngebiet, setzen. Des weiteren werden Abbruchmaßnahmen sorgfältig vorbereitet. Ein anderes Ziel des Entwicklungskonzeptes ist es, die Alt-Stadt mehr mit dem Umland zu verflechten. Dies soll mit Hilfe eines „Grünen Bandes“ erreicht werden. Die Wiedereingliederung der Natur in Pasewalk stellt eine Gemeinsamkeit aller entwickelter Konzepte dar, über die die Schüler im Büro des Sanierungsträgers sorgfältig informiert wurden. Letzter Angriffspunkt des Projekttages war die Besichtigung der aufgebauten Marienkirche mit anschließender Turmbesteigung. Die Jugendlichen ließen einen Augenblick die Größe dieses Baues auf sich wirken und bestiegen dann, nach kurzer Verschnaufpause, den Kirchturm. Bei klarer Sicht konnte man genau den Aufbau der Stadt erkennen und nochmals einen Blick auf den eigentlichen Ausgangspunkt – die Oststadt – werfen.