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31.05.2012

Zwischen Kühen und Traktoren

Die 10. Klassenstufe unserer Schule hatte am 14.05.2012 den Projekttag Landwirtschaft. Hierzu besuchte sie den Bauernhof in Ramin, sowie den Mutterkuh-Hof in Borken. Die Klassenstufe wurde geteilt und die Schüler erreichten jeweils entgegengesetzt die oben genannten Betriebe.

Meine Gruppe fuhr anfänglich nach Ramin. Dort wurden wir mit einem Becher Milch von dem Chef des Hofs begrüßt. Er erzählte uns in einer Gesprächsrunde, wie der Hof funktioniert und arbeitet. Dort erfuhren wir unter anderem, dass der Hof 3000 Rinder besitzt, die in der Milchproduktion tätig sind oder im Bullenmast stehen. Außerdem betreibt der Hof Ackerbau, eine Biogasanlage und macht bei deutsch-polnischen Landesforschungen mit.

Nach dieser Unterhaltung, gab es einen Rundgang in 2 kleinen Gruppen. Wir  schauten uns die Werkstatt mit den verschiedensten Traktoren an. Dort erfuhren wir, dass die Trecker per JPS in ihrer Fahrrinne bleiben. Dies konnten wir auch mit eigenen Augen sehen, als wir auf einen Trecker steigen durften.

Danach besuchten wir die Kuhställe. Wir sahen den Kühen beim Fressen zu und versuchten die Kälber zu streicheln. In der Milchproduktion wurde uns die Milchabnahme erklärt und uns viel über Sicherheit gezeigt.

Zurück nach Löcknitz ging es zu Fuß als kleine Wanderung.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Bus nach Borken. Dort wurden wir herzlich von der leitenden Chefin begrüßt. Sie erklärte uns, dass ihr Hof ein bio-Bauernhof sei, deren Hauptzweig die Fleischherstellung im Mutterkuh-Prinzip sei. Das bedeutet, dass die Kühe das ganze Jahr ohne viel menschlichen Kontakt auf der Weide stehen, und nur in Krankheitsfällen oder als Mastbullen im Stall stehen. Des weiteren betreibt der Hof auch noch ein wenig Ackerbau uns Grünland. Dies bauen sie als eigenes Futter für ihre Kühe an. Um diese Tiere auch besser treiben zu können, besitzen sie auch einige Quater Horses.

Mit dem Bus fuhren wir einige Weiden ab, während sie uns weiterhin alles erklärte. Sie erzählte uns unter anderem, dass die Kühe viel lebendiger und ursprünglicher sind. Sie zeigte uns die wahrscheinlich größte Bullenherde Europas mit 70 Tieren. Das geht nur, da sie bei der natürlichen Zucht sehr auf Gutmütigkeit bauen.

Nach der Fahrt ging es mit dem Bus wieder zurück nach Löcknitz.