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20.05.2009

Unsere Klassenfahrt nach Ueckermünde

In den Tagen vom 23.-26. März 2009 fuhr unsere Klasse (8b) auf eine Klassenfahrt nach Ueckermünde, einem kleinem Ort am Stettiner Haff. Uns begleiteten zwei Lehrer – Herr Klug und Frau Hauck. Am Montagmorgen trafen wir uns auf dem Bahnhof von Pasewalk. Wir alle hatten gute Laune und freuten uns auf die folgenden 3 Tage. Obwohl das Wetter uns nicht wohlgesonnen war, sah man auf dem Bahnhof nur lachende Gesichter, man hörte laute Gespräche zwischen den Schülern und unseren Lehrern. An unser Ziel, Ueckermünde, kamen wir mit der Deutschen Bahn an, die ca. 30-40 Minuten fuhr. Auf uns wartete eine lange Strecke, denn das Jugendzentrum „Zerum“ liegt nicht direkt im Zentrum der kleinen Stadt Ueckermünde. Nach einem anstrengenden Spaziergang, der jedoch sehr spaßig war, kamen wir im Jugendzentrum an. Die Zimmer wurden uns zugewiesen. Später haben wir die Umgebung besichtigt, ausgepackt und in unseren Zimmern geredet.

Am Dienstag war das Wetter ebenfalls nicht zum Träumen, trotzdem gingen wir auf einen Spaziergang an das Stettiner Haff. Wir haben dort einen Mann getroffen, der uns über Fische, die in dieser Gegend leben, erzählte. Wir haben uns auch verschiedene Netze und Boote angeschaut. Leider fing es an zu hageln und unser Ausflug nahm ein schnelles Ende. Von oben bis unten durchnässt kamen wir im „Zerum“ an, doch wir waren auf uns selber stolz, dass wir sogar in solch einer Situation durchgehalten haben. Abends gingen wir ins Kino in Ueckermünde. Wir sahen den Film „Männersache“. Es hat allen sehr gefallen. Wir haben gelacht und fanden den Film sehr spannend. Sogar den polnischen Schülern hat der deutsche Humor gefallen. Im Zerum kamen wir sehr spät an, doch auf dem Weg lachten wir und führten laute Gespräche.

Am Mittwoch früh wurde das Wetter etwas besser. Aus diesem Grunde gingen wir Kajak fahren. Obwohl wir ein wenig Angst vor dem eiskalten Wasser hatten, haben wir uns unsere Schwimmwesten angezogen und sind losgerudert. Nachmittags hatte man die Möglichkeit auf einer Kletterwand zu klettern. Die Jungs haben diese Herausforderung angenommen. Die meisten Mädchen waren nicht so mutig, doch sie unterstützten die Jungs eifrig. Abends haben wir uns ein Lagerfeuer organisiert, an dem wir Würstchen und Brot gegrillt haben. Später gingen die meisten in ihre Zimmer und verbrachten ihren letzten Abend sehr gemütlich.

Am Donnerstag mussten wir etwas früher aufstehen, um unsere Sachen zu packen und die Zimmer aufzuräumen. Wir hatten keine Lust in den grauen und eintönigen Alltag zurückzukehren, doch irgendwann nimmt alles ein Ende. Leider kam der Zeitpunkt, an dem wir uns auf den langen, mühsamen Weg zum Bahnhof machen mussten. Als die Bahn kam , stiegen wir alle ein und ließen 3 tolle Tage hinter uns. Es blieben nur noch Erinnerungen, deshalb redeten wir noch über die lustigen und die etwas weniger lustigen Ereignisse. Von Pasewalk haben uns unsere Eltern abgeholt. In den Autos erkannten wir, dass es das Ende dieser herrlichen Zeit war und dass wir morgen wieder früh aufstehen und in die Schule fahren mussten. Ich denke, dass uns diese Klassenfahrt sehr gelungen ist. Die polnischen Mitschüler hatten eine Chance, sich mit den deutschen Schülern anzufreunden. Meiner Meinung nach, haben wir uns alle ein wenig besser kennen gelernt. Bestimmt freuen sich schon alle auf die nächste Klassenfahrt, diesmal nach Polen, nach Krakau. Im Namen der ganzen Klasse danke ich Herr Klug und Frau Hauck dafür, dass sie diese tolle Klassenfahrt für uns organisiert haben. Ebenso danken wir den Eltern, die bei den Vorbereitungen und Organisationen geholfen haben. P.S. Wir hoffen, dass das Wetter das nächste Mal besser sein wird. (Julia Szwajnoch und Antonina Porębska, Klasse 8b)