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11.09.2013

Ein neues Gesicht am EDPG

Hier wollen wir die "neuen Gesichter" an unserer Schule vorstellen. Heute:

Frau Wollenberg

Wie sind Sie darauf gekommen Lehrerin zu werden?                                

Durch viele Umwege, durch meine Arbeit mit Jugendlichen in der Vergangenheit. Es hat mir immer Spaß gemacht. Ich habe früher schon über andere Ecken unterrichetet, habe Gefallen daran gefunden. Ich habe einen Job gesucht, habe mich einfach beworben und die Schule hat ja gesagt. So einfach.

Wie sind Sie auf ihre  Fächer gekommen?                                                 

Die Liebe zu den Sprachen. Ursprünglich habe ich Französisch und Spanisch studiert. Daran hängt mein Herzblut. Englisch habe ich nebenbei dann noch an der Uni gemacht. Bei manchen ist das so... der eine will Primaballerina oder Feuerwehrmann werden... je älter ich wurde, so versessener war ich darauf: Ich möchte Sprachen machen!

Sie unterrichten ja Spanisch, Französisch und Englisch. Waren das damals in der Schule Ihre Lieblingsfächer?                                                                                                                              Nein, als klassisches DDR-Kind war 1. Fremdsprache Russisch und 2. Französisch. Dann hatte ich nur einmal sie Möglichkeit ein Jahr Englisch als 3. Fremdsprache zu machen. Französisch war klar, wollte ich weitermachen und Spanisch war klar, weil ich es einfach mochte. Da brauchte ich an der jeweiligen Uni keine Vorkenntnisse, sondern man konnte von Null anfangen. Für Französisch, Russisch und Englisch musste man das entsprechende Abitur vorweisen. Bei solchen exotischen Sprachen durfte man von Null beginnen, also Sprachkurs, Literatur und Sprachwissenschaft alles zusammen.

Haben Sie mal im Ausland gelebt bzw. waren Sie mal im Ausland, um Ihre Sprachkenntnisse noch zu verbessern?

Ja na klar. Also In Frankreich war ich unzählige Male. In Spanien habe ich als Lehrerin gearbeitet. Auf den kanarischen Inseln war ich auch schon. In Frankreich habe ich verschiedene Studienprogramme im Elsass hinter mir, habe mit Kindern und Jugendlichen in Laurant gearbeitet und kenne ein paar Universitäten, z.B. Paris Nanterre.

Wieso haben Sie sich für unsere Schule entschieden?                 

Ich wollte arbeiten und habe überlegt, wer mir jetzt einen Job anbietet. Ich habe mich für die Sprachen entschieden und habe mich bei den Schulämtern beworben. Löcknitz kam zuerst und hat mir dann das verlockendste Angebot gemacht. Außerdem bin ich noch mit einigen Stunden Französisch nach Pasewalk abgeordnet.

Wie finden Sie unsere Schule?

Im Vergleich zu meinen eigenen Schulerfahrungen, finde ich es cool. Es ist mit den vielen Gebäuden und dem Wechsel für mich noch schwierig, aber ich finde es eigentlich ganz nett gemacht.

Haben Sie sich schon angepasst? Wenn ja, hat das lange gedauert oder benötigten Sie wenig Zeit?

Mir fällt der Unterrichtsablauf noch wahnsinnig schwer. Die Uhrzeiten sind ganz anders als früher bei mir oder in Pasewalk. Da frag ich manchmal die Schüler: Haben wir schon Schluss?“ (lacht).

Würden Sie länger als ein Jahr hierbleiben wollen?

Wenn sich die Möglichkeit gibt, warum nicht?

 

Das Interview mit Frau Wollenberg führten Laura und Julia aus der 9b