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15.07.2014

Danzig Fahrt zum Thema "Solidarność"

 

Eine Gruppe von deutsch-polnischen Schülern der Klasse 11 machten sich am 30.06.14 auf den Weg nach Danzig, um dort ein Projekt über die „Solidarność” zu gestalten.

Zusammen diskutierten wir, gestalteten Plakate und erarbeiteten Szenen zu diesem Thema.

In verschiedenen kleinen Gruppen, bestehend aus deutschen und polnischen Schülern, bestand unsere Aufgabe unter anderem darin, durch die Straßen der Altstadt zu laufen um dort gegebene Aufgaben zu erfüllen und die Stadt näher kennenzulernen.

Die bei den Exkursionen entstandenen Ergebnisse wurden jeden Abend ausgewertet und den anderen Gruppen vorgestellt.

Montag:

Am Montag ging es um 8.15 Uhr mit dem Bus von Löcknitz Richtung Stettin los. In Stettin angekommen hatten wir noch etwas Freizeit um den Bahnhof zu erkunden. Nach und nach trudelten auch die Stettiner Schüler ein und pünktlich zur Abfahrtszeit des Zuges, um 10 Uhr, standen alle bereit am Bahngleis und die Reise begann. Nach fünf Stunden Zugfahrt erreichten wir unser Ziel Danzig und bezogen unsere Zimmer in unserer Unterkunft, dem Maksymilian Kolbe Kloster. Kurz darauf wurde uns eine warme Mahlzeit aufgetischt, damit wir gestärkt das Projekt beginnen konnten. Dieses begann gleich danach mit einem kleinen Vorstellungsspiel und wir lernten unsere Projektleiter Agnieszka, Sylvia und Kuba kennen, die uns durch die Woche führten, und uns dafür belehrten. Für unsere erste Aufgabe, eine Stadtrallye, in der wir durch Passantenbefragungen die Stadt kennenlernen sollten, wurden wir in Gruppen von deutschen und polnischen Schülern eingeteilt. Anschließend hatten wir auch noch ein wenig Freizeit und schlenderten durch die Altstadt. Für den Abend war Fußball gucken eingeplant. Deutschland gewann 1:0 gegen Algerien. Pünktlich um 22:00 Uhr gingen die Schüler, geschafft von dem anstrengenden Tag, in die Koje.

Dienstag:

Nach dem anstrengenden Vortag machten sich alle zum Frühstück auf. Ausreichend gestärkt für den Tag bekamen wir die Aufgabe, die alten Gebäude in Danzig zu fotografieren. Zudem sollten wir auch die alten Fotos nachstellen. Gegen Mittag besuchte uns ein Zeitzeuge aus der „Solidarnośćbewegung”, der uns näheres aus seiner Zeit berichtete. Danach bekamen wir eine Einführung zum Thema. Mithilfe von Info-Material sollten wir Plakate zum Thema gestalten. Zum Abend hin hatte die Schüler die Freiheit, entweder Fußball zu schauen oder die Stadt alleine näher kennenzulernen.

 

Mittwoch:

Unser Mittwoch startete mit dem alltäglichen Frühstück um 8:30 Uhr. Dazu machten wir uns für den späteren Tagesablauf Lunchpakete. Unseres geplantes Warm up, um fit in den Tag zu starten, fiel jedoch ins Wasser. Deshalb fingen wir mit den Präsentationen mit dem Thema „Was bedeutet  Solidarność?”an. Danach wurde uns ein Film vorgestellt, dieser sollte uns für die Ausstellung „Wege zur Freiheit“ mehr Informationen vermitteln. Um uns ein wenig zu erholen und uns zu stärken haben wir eine kleine Kaffeepause gemacht. Um zu sehen ob alle aufmerksam den Film geschaut haben,  gestalteten wir gemeinsam eine Zeitachse zur Geschichte von Solidarność. Danach konnten wir unsere selbst gepackten Lunchpakete verzehren und hatten dazu noch ein wenig Freizeit. Um 14:00 Uhr trafen wir uns alle am goldenen Tor, um einen Spaziergang zur Werft zu machen. Der letzte Punkt auf der Tagesliste war die Ausstellung „Wege zur Freiheit“. Da wir kein richtiges Mittagessen hatten, bekamen wir ein warmes Abendessen.

 

Donnerstag ( Abreisetag) :

Nach dem Frühstück trafen wir uns wieder in unserem Projektraum, um die im Museum ausgestellten 21 Forderungen zusammen zu fassen und auszuwerten. Gemeinsam diskutierten wir über notwendige Forderungen für unsere Gesellschaft, die unser Leben beeinflussen und erleichtern. Um den letzten Tag möglichst abwechslungsreich und interessant zu gestalten, wurde nun unsere Kreativität beansprucht. So wurden den Gruppen fiktive Charaktere zugeordnet, zu denen wir eine Geschichte gestalten sollten in der Zeit von 1930- 1990. Nach der Präsentation dieser Lebensläufe wurden uns nun in neuen Gruppen die einzelnen Tage der Projektreise zugeordnet, um diese Revue passieren zu lassen und in der Gruppe erneut vorzustellen. Während des gemeinsamen letzten Mittagessens konnten wir uns Lunchpakete für die Rückfahrt packen. Die Zeit bis zur Evaluationsrunde nutzen wir, um unsere Koffer zu packen und in den Zimmern klar Schiff zu machen.

In einem großen Kreis wurden die Fragen :

Was hat uns am besten gefallen ?

Was hat uns nicht gefallen ?

Und Was habt ihr gelernt ? erörtert.

Die Schüler und Lehrer / Projektleiter beantworteten diese Frage und gaben so ihr Feedback an das Team.

So verabschiedeten wir uns nachmittags um 16 Uhr voneinander und brachen zum Bahnhof auf, bis wir um 16:45 in den Zug nach Stettin stiegen.