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25.10.2016

Studienfahrt nach Budapest

Am 9. Juli 2016 war es endlich so weit! 19 Schüler, sowie Frau Glode und Herr Kräuter stiegen in Löcknitz und Penkun früh morgens in den Bus und fuhren nach Berlin-Schönefeld zum Flughafen. Alle waren zwar müde, aber freuten sich auf die Fahrt. Für einige war es der erste Flug, die Spannung umso höher. Nach der Ankunft in Budapest und der Fahrt ins historische Stadtzentrum bezogen wir rund um den Platz der Basilika Appartements, welche jeweils individuell eingerichtet waren und auch eine tolle Aussicht auf den Platz boten. Die Appartements waren sehr geräumig und wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Nach einer kurzen Erholungspause ging es nachmittags zur Wanderung auf den Gellertberg, der zwar einen anstrengenden Aufstieg bot, jedoch  mit einem weiten Ausblick über die ganze Stadt und die Donau belohnte. Dort und an mehreren wichtigen Punkten der Stadt hatten wir Vorträge vorbereitet und informierten die anderen über Geschichte, Geographie, Wirtschaft und Kultur der Orte. So lernten wir das Land, seine Geschichte und seine Kultur kennen.

Am Sonntag begann unser Tag mit einer Stadtrundfahrt im Amphibienbus mit einer anschließenden Fahrt auf der Donau. Man hat an den Gesichtern der Leute erkannt, dass es eine Seltenheit ist, schwimmende Busse im Wasser zu sehen. Nach der Mittagspause ging es weiter mit einer Besichtigung des beeindruckenden Parlaments, welches von innen größer und mächtiger wirkte, als es von außen aussah. Uns wurde erzählt, dass dies das größte Gebäude Ungarns ist, welches wir leicht glauben konnten. Danach fuhren wir mit dem Bus zum Stadtpark, in dem sich der Staatszirkus befindet und wir eine großartige Vorstellung besuchten. Wir hatten eine andere Vorstellung vom Zirkus, und hätten mit mehr Tierdarbietungen gerechnet, allerdings fand jeder von uns die Aufführung der Akrobaten beeindruckend. Den Abend konnten wir individuell in der Stadt verbringen, wo jeder Schüler andere Eindrücke sammelte. Auch am Montag stand wieder eine Wanderung an, diesmal zur Matthiaskirche, zur Fischerbastei und zum Burgpalast – wieder bestiegen wir einen Berg. Auf dem Weg machten wir auf Grund der Hitze mehrere Pausen z. B. an einem Eisladen oder einfach nur um sich alles anzuschauen. Anschließend gingen wir zusammen zur Markthalle und hatten Zeit für individuelle Einkäufe, Essen gehen bzw. kaufen oder eine Therme besuchen. Da am nächsten Tag eine Schülerin 18 Jahre alt wurde, trafen sich am Abend die Weiber, um gemütlich den Abend zu verbringen. So wartete genau 24 Uhr eine Überraschung für die nun Erwachsene.

Am Dienstag, trafen wir uns eine halbe Stunde früher als die anderen Tage, weil dort die Puszta-Tour bevorstand. Nach ein paar Komplikationen, zwischen uns und dem Standort des Busses, konnte die zwei-stündige Fahrt beginnen. Dort angekommen wurden wir freundlich mit einen ungarischen Gebäck und Getränk begrüßt. Nach einer kleinen Pause machten wir eine Kutschfahrt, zum landwirtschaftlichen Museum. Da die Attraktionen vor Ort nicht so spannend waren, machten sich einige daran ein altes Auto zu starten oder kümmerten  sich um Hundewelpen so dass die Zeit schnell verging. Zurück auf dem Einödhof schauten wir gespannt eine ungarische Pferdeshow an, bei der sich am Anschluss Freiwillige auf die Pferde setzen konnten. Sogar die Lehrer haben sich getraut. Anschließend aßen wir ein ungarisch typisches 3-Gänge-Menü mit dem typischen Gulasch, welches jedem geschmeckt hat und von Klängen ungarischer Musik untermalt wurde. Da es im Laufe des Tages sehr heiß geworden war, und die meisten gesättigt und k.o. waren, schliefen fast alle auf der Rückfahrt. In Budapest angekommen, stellten wir mit erschrecken fest, dass die Temperatur mittlerweile schon auf 40 Grad geklettert war. Abends trafen sich dann alle Schüler um gemütlich zusammen zu sitzen und den letzten Abend ausklingen zu lassen.

Mit vollem Gepäck und tollen Eindrücken fuhren wir am Mittwoch mit Bus und Bahn zurück zum Flughafen. Beim Einchecken erfuhren wir, dass sich der Flug um eine halbe Stunde verspäten wird, was wir aber nicht zu ernst nahmen. Im Endeffekt verspätete sich der Rückflug jedoch um 2 Stunden, da ein Unwetter südlich an Berlin sein Unwesen trieb. Noch im Flugzeug zerbrachen wir uns schon die Köpfe, ob wir den Zug nach Hause noch pünktlich schaffen werden. Also schnappten wir uns in Berlin unsere Koffer und rannten zur S-Bahn-Station. In Berlin Gesundbrunnen angekommen, erreichten wir mit letzter Kraft nur sehr knapp unseren Zug. Aber, wir haben es geschafft und alle waren froh, dass sie pünktlich zu Hause ankommen.

Trotz der Hitze und der Strapazen sind wir alle der Meinung, dass Budapest eine sehr schöne Stadt ist, die jeder Mal gesehen haben sollte.