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23.11.2017

Krakaufahrt der 9. Klassen (10.07-14.07 2017)

Am 10. 07, also bereits in der vorletzten Schulwoche, startete die aufregende Fahrt nach Krakau. Um eine sichere Informationsquelle zu erreichen, haben wir uns dazu entschieden, ein Interview mit Ola zu machen, die bei der Fahrt dabei war.
In der Zeit, in der sich die anderen Jahrgangsstufen für die nächste Schulwoche vorbereitet haben, ging die Fahrt am Montag, dem 10.07, für die neunten Klassen los! Alle waren sehr aufgeregt und gespannt endlich die schöne polnische Großstadt voller Sehenswürdigkeiten und interessanten historischen Gebäuden zu besuchen.


Es kann losgehen! Der Bus startete und als Erstes hieß die Richtung Breslau (Wrocław). Dort angekommen packten alle ihre Koffer aus und verbrachten in einem der vielen Hotels die erste Nacht. Es stellte sich heraus, dass Breslau ein wunderbarer Ort zum Besichtigen war und die vielen Gebäude noch vom 19. Jahrhundert machten auf die Schüler einen sehr guten Eindruck. Am Ende des Tages waren also alle zufrieden (einschließlich Ola) und schwärmten von der Großstadt: „Es war ein wunderbarer Tag!“
Am Dienstag früh morgens ging die Reise weiter, diesmal schon zum Hauptziel des ganzen Ausflugs, die Rede ist natürlich von Krakau. In der Nähe dieser Stadt befindet sich die Gedenkstätte  Auschwitz (Oświęcim), die von den Schülern besichtigt wurde. Allen Schülern war bewusst, in welch schrecklichem Zustand sich die Leute befanden, die dort während des 2.Weltkriegs gefangen gehalten wurden. Dank der gut vorbereiteten Reiseführerin konnten sich die Schüler perfekt in die Tragödie einfühlen.


Danach ging es noch zum Salzbergwerk Groß Salze (Wieliczka), was auch was Neues für die Neuntklässler war! Am Nachmittag sind dann alle in Krakau angekommen. Bevor sie sich jedoch in der Stadt umsehen konnten, mussten sie sich nach der anstrengenden Fahrt entspannen und ausruhen, indem sie die Zeit in den Zimmern mit ihren Klassenkameraden verbrachten und sich unterhielten. Danach gingen alle schlafen und sammelten Kraft für den nächsten Tag!
 Der Mittwoch war zu 100% der Stadt Krakau gewidmet. Gleich nach dem Aufstehen ging es zur Innenstadt von Krakau. Das Hauptziel dort war das jüdische Stadtviertel, das die Schüler sehr beeindruckte. Dazu trug auch die sehr gute und nette Stadtführerin bei, die nur in Superlativen erzählte. Nachmittags ging die Reise noch zur jüdischen Synagoge, einer alten Kirche, in der die Juden beteten. Auch dieses Gebäude weckte großes Interesse bei den Schülern, allerdings wie manche behaupteten, waren sie schon nach dem anstrengenden Tag recht erschöpft, um noch die Kraft zu finden, sich richtig zu konzentrieren. Insgesamt machte der gesamte Tag in Krakau den Schülern eine ganze Menge Spaß und sie konnten viel über die Geschichte dieser Stadt lernen.


Und somit kommen wir schon zum letzten vollen Tag dieser Fahrt, dem Donnerstag. Auch den verbrachten die Schüler in Krakau. Vormittags wanderten sie über den Marktplatz Krakaus. Auch dort bewunderten sie viele interessante Gebäuden aus der Vergangenheit und die Schüler hatten auch die Möglichkeit schöne Fotos mit den Sehenswürdigkeiten zu machen. Das große Highlight und auch allgemein eines der größten Ziele für zahlreiche Touristen, von denen es jedes Jahr Massen gibt, ist das Königsschloss Wawel. Über dieses alte Königsschloss entstanden sehr viele verschiedene Legenden, wie z. B. die bekannteste „Smok wawelski“ (Wawel-Drache). Praktisch für alle Schüler war dieses Ereignis absolutes Neuland! Und gerade mit diesem Akzent ging der Aufenthalt in Krakau so langsam zu Ende. Nachmittags packten alle ihre Sachen zusammen und am Abend ging es schon zurück nach Hause! Am Freitag früh morgens in Löcknitz angekommen, hatten alle Schüler positive Rückblicke bezüglich dieser Fahrt und es war ihnen bewusst, dass sie so was vielleicht nie mehr erleben werden. So fasste einer der Schüler die Fahrt zusammen: „Die vier Tage vergingen wie eine Stunde!“